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Hundehalter

Zürcher Hundegesetz

Das Zürcher Hundegesetz sowie die dazugehörende Hundeverordnung bezwecken einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden. Die Eigenverantwortung der Hundehalterinnen und Hundehalter steht dabei im Zentrum. Die Kernpunkte des Gesetzes sind:

  • Prävention, um Zwischenfälle mit Hunden zu verhindern
  • Zeitgemässe Vorschriften zur Hundehaltung, um ein entspanntes Mit- und Nebeneinander von Hund und Mensch zu fördern
  • Verbot von Hunderassetypen mit erhöhtem Gefährdungspotenzial, obligatorische Haftpflichtversicherung, Ausbildung für grosse oder massige Hunde
  • Registrierungspflicht, Regelung der jährlichen Abgabe für Hunde

Verbotene Hunderassen im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich dürfen diese Hunderasse sowie Mischlinge daraus nicht mehr gehalten werden: American Bull Terrier, American Bully, American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bandog, Basicdog, Bull Terrier, Pit Bull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, Swiss Blue Bully, Swiss Champagner Bully. Hundehalterinnen und Hundehalter ohne festen Wohnsitz im Kanton Zürich dürfen sich besuchsweise im Kanton Zürich mit einem Hund der oben genannten Rassen aufhalten, jedoch gilt die Leinen- und Maulkorbpflicht.

Hundeausbildung

Die Sozialisierung und Umweltgewöhnung eines Welpen sowie die Ausbildung, Erziehung und das korrekte Führen eines Hundes helfen, Zwischenfälle zu verhindern. Sie ermöglichen ein entspanntes Mit- und Nebeneinander von Hund und Mensch. Die Broschüre «Praktische Hundeausbildung für grosse oder massige Hunde» gibt einen Überblick über die obligatorische Ausbildung im Kanton Zürich.

Mit Hilfe unseres Kurs-Guides finden Sie zudem rasch heraus, welche Kurse Sie mit Ihrem Hund absolvieren müssen.

Am 10. Februar 2019 hat sich das Zürcher Stimmvolk mit fast 70% erneut deutlich für obligatorische Hundekurse ausgesprochen. Nun wird der Regierungsrat - wie in der Abstimmungszeitung versprochen - die nötigen Schritte in die Wege leiten, um die Ausbildung zu vereinfachen und verkürzen, sie aber gleichzeitig auf alle Hunderassen auszudehnen. Die Vorlage wird für alle Ersthundehalterinnen und -halter einen Theoriekurs von zwei Lektionen vorsehen. Zudem sollen alle Halterinnen und Halter sowohl beim ersten Hund als auch bei jedem später gehaltenen Hund einen praktischen Kurs von sechs Lektionen besuchen müssen.

Im Moment ist die Hundeausbildung nur für grosse oder massige Hunde obligatorisch.

Meldestelle AMICUS

Jeder Hund muss innerhalb von 10 Tagen nach Übernahme bei der zentralen Hundedatenbank AMICUS auf die neue Hundehalterin oder den neuen Hundehalter registriert werden. Innerhalb der gleichen Frist muss die Halterin oder der Halter den Hund auch bei der Gemeinde anmelden.